das
CO2-gesetz ist Kernstück der
schweizerischen Klimapolitik, mit
welcher die Schweiz auf die
Erwärmung der Atmosphäre reagiert.
es wurde auf den 1. mai 2000 in
kraft gesetzt. mit dem CO2-gesetz
legt die Schweiz verbindliche ziele
für die Reduktion des wichtigsten
Treibhausgases CO2 fest. es dient
damit auch der Umsetzung der
internationalen Verpflichtungen,
welche die Schweiz mit der
internationalen Klimakonvention
zusammen mit 180 weiteren Staaten
eingegangen ist.
Die CO2-Emissionen aus Brennstoffen
sind zwischen 2007 und 2008 nicht
weiter gesunken. Sie betrugen im
Jahr 2008 88,8 Prozent des Wertes
von 1990. Die CO2-Abgabe wird
deshalb gemäss Vorgabe des
Parlaments auf 1. Januar 2010 von
heute 12 Franken auf 36 Franken pro
Tonne CO2 erhöht. Mit der Erhöhung
der CO2-Abgabe stehen ab 2010 bis zu
200 Millionen Franken pro Jahr für
die Förderung von klimafreundlichen
Gebäudesanierungen zur Verfügung.
Weitere rund 400 Millionen Franken
werden 2012 an die Bevölkerung und
die Wirtschaft rückverteilt.